Werner Dürrson Seite bei Facebook


"Der Klangstein als Gedächtnis der Erde...." zu hören auf der Webseite von Klaus Fessmann.

" Zeitgenossen " , Prof. Klaus Feßmann im Gespräch....





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Südkurier vom 8.11.2011   Autor: Michael Zimmermann

Eintritt in ein Gespräch ohne Ende

In Riedlingen gibt es jetzt eine Gedenkstätte für den Schriftsteller Werner Dürrson. Villingen-Schwenningen dagegen hat keinen Raum für seine Literaten von Rang

Eintritt in ein Gespräch ohne Ende
Werner Dürrson: Nur rund drei Jahre nach seinem Tod ist für den Schriftsteller aus Villingen-Schwenningen jetzt eine Gedenkstätte in Riedlingen eingerichtet worden.
Bild: Archiv Zimmermann

In Riedlingen an der Donau wird der Versuch unternommen, dem Schriftsteller Werner Dürrson, der 1932 in Schwenningen am Neckar geboren wurde, als einem homme de lettres engagé gerecht zu werden – nur drei Jahre nach dem Tod des Literaten. Eine ins Netzwerk literarischer Museen des Landes eingebundene Gedenkstätte lockt Bildungsbeflissene an.

Anders als in der ersten Stadt, die ihm Heimat hätte sein sollen, wird der Bedeutung Dürrsons als Schriftsteller von europäischem Rang hier Rechnung getragen, derweil die Stadt Villingen-Schwenningen, das geistige Erbe ihrer Literaten gering erachtend, lediglich eine Gedenktafel mit einer prognostizierbaren Haltbarkeitsdauer von einem Jahrzehnt an seinem Geburtshaus anbringen ließ: „Wo das Schöne nicht zählt, blüht vieles vergebens.“

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Matthias Kehle zur Eröffnung der Gedenkstätte für Werner Dürrson im Riedlinger Kapuzinerkloster

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SÜDWESTPRESSE VOM 19.03.2011 Autorin: Waltraud Wolf

Mitte April wird die Werner-Dürrson-Gedenkstätte im ehemaligen Kapuzinerkloster in Riedlingen eingeweiht. Sie erinnert an einen bedeutenden Autor, seine Biografie und sein literarisches Werk.

Am 17. April 2008 ist Dr. Werner Dürrson gestorben, der von 1983 an im Schloss in Neufra lebte, einem Teilort von Riedlingen. Einen Tag vor seinem Tod gründete er eine auf seinen Namen lautende Stiftung, der sein Schriftstellerkollege Professor Dr. Volker Demuth vorsteht. Die "Bewahrung des literarischen Werks", aber auch die "Pflege des Andenkens" sind ihre Anliegen. Von Anfang an dachte man dabei an die Einrichtung einer Gedenkstätte. Genau drei Jahre nach seinem Tod wird sie jetzt an die Öffentlichkeit übergeben, ermöglicht durch die Bereitschaft der Stadt Riedlingen, im einstigen Kapuzinerkloster einen Raum innerhalb der Stadtbibliothek zur Verfügung zu stellen, die finanzielle und konzeptionelle Unterstützung der Arbeitsstelle für literarische Museen, Archive und Gedenkstätten in Baden Württemberg, die 16 500 Euro beitrug, und ....

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Enthüllung einer Erinnerungstafel für den Schriftsteller Dr. Werner Dürrson (1932-2008)


Am 27. Januar 2011 enthüllte Oberbürgermeister Dr. Rupert Kubon eine Erinnerungstafel für den am 12. September 1932 in Schwenningen geborenen Schriftsteller Dr. Werner Dürrson. Die Idee zur Schaffung der Tafel wurde 2009 bei einem Gespräch zwischen Oberbürgermeister Dr. Rupert Kubon, Stadtarchivar Dr. Heinrich Maulhardt und der Werner-Dürrson-Stiftung geboren und vom Stadtarchiv realisiert.


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                                                                                                                                          Bild: Michael J.H. Zimmermann


neckarquelle online  v. 28.01.2011


Eine Tafel ehrt Dürrson


Nur seine Kindheit verbrachte Werner Dürrson im Haus in der Schwenninger Pestalozzistraße 34. Doch sein ganzes Leben lang brach die Verbindung zu seiner Heimatstadt nicht ab. Jetzt ehrt eine Gedenktafel Leben und Werk des Schriftstellers.

Gar nicht freudig waren Stimmung und Wetter, als gestern Nachmittag die schlichte blaue Tafel an der Wand seines Heimathauses enthüllt wurde. Und das trübe und kalte Wetter hätte zum Schriftsteller gepasst, der in seinem Werk oftmals auch die nicht heiteren Seiten des Lebens ansprach. Die Tafel ist eine verspätete Ehrung durch seine Heimatstadt, die der Schriftsteller zu Lebzeiten nicht mehr erfahren durfte. Denn der bereits geplante Festakt zum 75. Geburtstag am 15. Oktober 2007 musste wegen Krankheit abgesagt werden. Wenige Monate später starb Dürrson dann am 17. April 2008. Umso dringender war daher der Wunsch, dass der große Sohn der Stadt endlich eine dauerhaften Würdigung erfährt.




Südkurier vom 19.07.2010

Autor: Manfred Bosch

Die Höri – eine Gegend für Kunst und Literatur

Wenn Hermann Hesse und Ludwig Finckh auf der Höri wanderten, konnte es passieren, dass sie von Bauern auf dem Feld missbilligend gefragt wurden: „So, goht mer spaziere?“.

Autoren und Maler galten zu Beginn des 20. Jahrhunderts nämlich noch weithin als zweifelhafte Existenzen, und fremd waren sie obendrein. Denn kaum einer – Jacob Picard, den literarischen Chronisten des Landjudentums ausgenommen – stammte von hier. Rätselhaft und unverstanden blieb den meisten Einheimischen auch ihr Tun. Heute dagegen lebt die Höri vom Nimbus der Dichter und Künstler, die diese einst so stille und abgeschiedene Halbinsel in ihrer schönen Zurückgebliebenheit für sich entdeckt hatten.

Ihr Zuzug vollzog sich in Schüben. Zuerst kamen die Stadt- und Zivilisationsmüden: der Dramatiker Ernst Bacmeister, für den diese Gegend Erfüllung bedeutete, der Maler und „Papalagi“-Autor Erich Scheurmann, Hesse, der in Gaienhofen 1904 „die erste legitime Werkstatt“ seines Berufs aufschlug und seinen Freund Finckh nachzog. Um 1920 kamen die Maler Walter Waentig, Eugen Segewitz und Willi Münch-Khe – für sie war die Höri ein einziger Fundus an Motiven.

Im Epochenjahr 1933 trafen die politisch und künstlerisch Missliebigen ein. Helmuth Macke bezog damals in Hemmenhofen seine Mühle, 1934 baute Otto Dix hier sein Haus, im selben Jahr erwarb der Kunstfreund Udo Rukser den Oberbühlhof. Wie der amtsenthobene Düsseldorfer Kunstakademiedirektor Walter Kaesbach in Hemmenhofen, wurde auch er zu einem Anziehungspunkt für Malerfreunde. 1935/36 führten Walter Herzger erste Sommeraufenthalte auf die Höri, der mehr und mehr zur Abstraktion findende Max Ackermann ließ sich in Horn nieder und Curt Weller, Entdecker und Verleger Erich Kästners, wurde sein Nachbar. Erich Bloch ging 1938 nach seiner Freilassung aus der Haft ins Exil, ebenso wie Rukser.  

In den letzten Kriegsjahren wurde die Höri zur Zuflucht mancher Opfer des Bombenkriegs – voran für das Brücke-Gründungsmitglied Erich Heckel und Ferdinand Macketanz, für den Fotografen Hugo Erfurth und Hans und Grete Kindermann. 1943 waren schon Maria Proelss und Hanni Rocco für einige Jahre nach Hemmenhofen übergesiedelt. Dieser Zustrom verstärkte sich in der unmittelbaren Nachkriegszeit: Willi Baumeister schrieb hier in den letzten Kriegstagen „Das Unbekannte in der Kunst“, sein für das Verständnis abstrakter Kunst grundlegendes Werk, und auf Dauer ließen sich nun der Singener Curth Georg Becker, der Klee-Schüler Alexander Rath und die Künstlerehepaare Ilse und Jean Paul Schmitz, Walter Herzger/ Gertrud Herzger-von Harlessem sowie Rudolf Stuckert/ Rosemarie Schnorrenberg hier nieder. 1954 begann der Dichter der „Lili Marleen“, Hans Leip, in Wangen seinen Golfstrom-Roman. Dass in jener Zeit mit dem frühen Tod der Dix-Tochter Nelly eine vielseitige Künstlerbiographie jäh abbrach, ist noch viel zu wenig ins allgemeine Bewusstsein gedrungen.

Ende der 50er Jahre erwarb Klaus Nonnenmann in Gaienhofen ein altes Bauernhaus und schrieb an seinem Höri-Roman „Teddy Flesh“. 1965 zog Bruno Epple nach Wangen; im selben Jahr begann der Germanist Jochen Greven die erste Robert-Walser-Gesamtausgabe zu erarbeiten, die die Grundlage der seitherigen Wiederentdeckung dieses modernen Klassikers bildete. Dem Lyriker, Essayisten und Übersetzer Werner Dürrson erschien sein Kattenhorner Domizil zunehmend problematisch, sodass er schließlich nach Oberschwaben auswich. Von 1982 an betrieb der früh verstorbene Schriftsteller, Dramaturg und Galerist Horst Brandstätter in Öhningen ein Antiquariat.

Heute besitzt die Höri mit dem Hesse-Höri-Museum, dem denkmalgerecht wieder hergestellten Hesse-Haus im Erlenloh, dem Otto-Dix-Haus in Hemmenhofen und der Wangener Jacob-Picard-Gedenkstätte kulturelle Magnete, die das reiche und vielfältige kulturelle Erbe der Höri bestens dokumentieren.






SÜDWESTPRESSE VOM 15.05.2010 Autorin Waltraud Wolf


"Ein kleiner Edelstein für die Stadt"

Riedlingen.  Die Freude stand Empfängern und Spendern ins Gesicht geschrieben, denn allen ist die Einrichtung der Werner-Dürrson-Gedenkstätte zu verdanken. Eingerichtet wird sie in der künftigen Stadtbibliothek.

Im einstigen Kapuzinerkloster und der künftigen Stadtbibliothek soll auch die Gedenkstätte für Werner Dürrson eingerichtet werden, der "als Schriftsteller nicht ganz unumstritten war", so Professor Volker Demuth, Vorsitzender des Stiftungsrates der Werner-Dürrson-Stiftung, "in seinen Werken jedoch von herausragender Bedeutung für den süddeutschen Raum". Als "kleinen Edelstein" für die Stadt bezeichnete er die Gedenkstätte und zeigte sich "sehr, sehr dankbar", dass sie dank der Sponsoren eingerichtet werden kann.

Dies sind die Oberschwäbischen Elektrizitätswerke, vertreten durch den Biberacher Landrat Dr. Heiko Schmid, der das Engagement der OEW für Kunst und Kultur unterstrich, aber auch die Kreissparkasse Biberach und die Volksbank-Raiffeisenbank Riedlingen, vertreten durch den Vorstandsvorsitzenden Günther Wall und Vorstandssprecher Alfred Wormser. Wormser erkannte in der Gedenkstätte den regionalen Bezug und den kulturellen Mehrwert der Stadt für die Bürger. Er wie Wall zeigten sich von dem Ausstellungskonzept überzeugt.

Dazu beigetragen hat durch die Vermittlung des jungen Architekten Zlatko Antolovic nicht zuletzt Dr. Thomas Schmidt, der Leiter der Arbeitsstelle für literarische Gedenkstätten in Baden-Württemberg, der ebenfalls anwesend war und die Bereitstellung von 16 500 Euro für die Gedenkstätte als besondere Würdigung des "wunderbaren Ortes und wunderbaren Raumes" unterstrich, wie auch das Netzwerk von Erinnerungsstätten an bedeutende Literaten im Landkreis Biberach.

Dass man bei einem solchen Vorhaben als Riedlinger gefordert sei, habe er bereits bei der Gemeinderatssitzung erkannt, sagte Stadtrat Werner Blank, der mit der Firma Feinguss Blank ebenfalls zu den Spendern gehört. Die Sitzung fand im Januar statt. Damals war Professor Dr. Demuth die Forderung bekannt geworden, dass die Stiftung 14 500 Euro an Spenden nachweisen muss, um das Raumangebot der Stadt nutzen zu können.

Er habe nicht geglaubt, dass dies so kurzfristig und unkompliziert geschehen könne, räumte Volker Demuth jetzt ein und zeigte sich sehr glücklich darüber, dass die Arbeiten vergeben werden können. Schließlich, so Bürgermeister Hans Petermann in seinem Dank an alle Beteiligten, sollen Stadtbibliothek und Gedenkstätte am 10. September eingeweiht und am 11. September der Öffentlichkeit vorgestellt werden.


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SÜDWESTPRESSE VOM 27.01.2010  AUTOR: Waltraud Wolf

Erinnern an den großen Lyriker

Riedlingen.  Im ehemaligen Kapuzinerkloster soll eine Werner-Dürrson-Gedenkstätte eingerichtet werden. Voraussetzung ist, dass die Stiftung die Mittel aufbringt. Gefördert wird das Vorhaben vom Literatur-Archiv.

Einen Tag vor seinem Tod hat der in Neufra lebende Autor Dr. Werner Dürrson eine nach ihm benannte Stiftung ins Leben gerufen. Ihr steht der Schriftsteller Professor Dr. Volker Demuth vor, dessen Anliegen eine Gedenkstätte für den 2008 verstorbenen Lyriker ist. War ursprünglich daran gedacht, sie im Rittersaal des Schlosses Neufra einzurichten, in dem Dürrson lebte und arbeitete, so war dies am Nein der Stadt gescheitert, die sich nicht in der Lage sah, die ihr auferlegten Miet- und Betriebskosten zu übernehmen. Dafür bot sie der Stiftung einen Raum im ehemaligen Kapuzinerkloster an, das derzeit zum Archiv und vor allem zur Bibliothek umgebaut wird.

Auch wenn in ihm nur ein geringer Teil der persönlichen Dinge des Verstorbenen untergebracht werden kann, wurde die Idee für gut befunden, zumal der Leiter der Arbeitsstelle für literarische Museen, Archive und Gedenkstätten in Baden-Württemberg, Dr. Thomas Schmidt, Bereitschaft zur Bezuschussung signalisierte. Er war es denn auch, der den jungen Architekten Zlatko Antolovic, der das Schiller-Geburtshaus in Marbach ausgestaltet hat, als Fachmann für die Innengestaltung vorschlug. Antolovic stellte dem Gemeinderat sein Raumkonzept für das Zimmer im Südwestflügel des ersten Obergeschosses vor.

Lyrik habe etwas mit Rhythmus und Takt, Dichte und Weite zu tun, die es in der Raumgestaltung aufzunehmen gelte, beispielsweise mit transparenten Deckenelementen, sagte er. Dem kämen auch schon im Flur zu dem Raum die Deckenbalken und Fenster entgegen, die zur Einführung genutzt werden könnten. Deutlich werden müsste bei der Ausstattung auch die Vielschichtigkeit Dürrsons, zu der neben Sprache auch Musik gehört. Im Zentrum steht sein Schreibtisch, mit einer Art Vitrinen versehen. Informationstafeln sollen animieren, selber tätig zu werden, um die Themen zu vertiefen. Ein mit Schrift versehenes Porträt ziert die Wand. Ein Medienportal mit Film- und Tonsequenzen schenkt dem Besucher Einblick in Dürrsons Wirken.

Diese Gedenkstätte an eine Bibliothek anzugliedern, empfand Dr. Schmidt als einen "Glücksfall". Er bezeichnete Baden-Württemberg als literarische Landschaft, die es kenntlich zu machen gelte. Das fiele ob der vielen Literaten, die es beheimatet habe, leicht. Rund 100 literarische Museen und Gedenkstätten gäbe es, in dieses Netzwerk des Literaturarchivs Marbach wäre Dürrson zu platzieren.

Professor Dr. Volker Demuth wertete Dürrson als einen der wichtigsten Lyriker, "die wir in Deutschland hatten" und erinnerte an die renommierten Preise, mit denen er ausgezeichnet worden ist. Man habe es mit einem Autor zu tun, der Format besitze, sodass es gerechtfertigt sei, dort, wo er lebte, eine Literaturgedenkstätte einzurichten. 1983 sei er in das Schloss Neufra gezogen und habe dort einen Gutteil seiner Werke, die sich auch auf Oberschwaben beziehen, verfasst. Die Stiftung bringe wertvolle Exponate ein wie Mobilar, die Arbeitsbibliothek Dürrsons, Originalmanuskripte und Briefe berühmter Schriftsteller wie Hermann Hesse sowie als "besondere Perlen" Gemälde bedeutender Künstler. Auch unter dem touristischen Aspekt erkannte er in der Gedenkstätte einen Vorteil für Riedlingen. Dr. Schmidt wies ebenfalls auf eine touristische Nutzung wie den "literarischen Radweg" hin, der gut angenommen werde, unterstrich jedoch auch die Bedeutung einer solchen Einrichtung für die Schulen.

Für die Stadt wichtig ist das Interesse von Dr. Schmidt vom Deutschen Literatur-Archiv Marbach vor allem unter dem finanziellen Aspekt, hat er doch eine Förderung von 50 Prozent der auf 33 220 Euro veranschlagten Ausstattungskosten in Aussicht gestellt, allerdings auf mehrere Jahre verteilt und unter Vorbehalt der Haushaltsmittel des Landes, sodass die Stadt vorfinanzieren müsste.

Sie bringt die 10 000 Euro ein, die man für den Raum sowieso hätte ausgeben müssen. Für die Stiftung verbleiben würde dann ein Betrag von rund 14 500 Euro. Nur wenn sie verbindliche Zusagen über Spenden in dieser Höhe nachweisen kann, werden die Arbeiten vergeben, beschloss der Gemeinderat bei zwei Enthaltungen. Darüber ist eine Vereinbarung zwischen ihr und der Stadt abzuschließen.



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Am 12. September 2009 hätte Werner Dürrson seinen 77. Geburtstag gefeiert.
Im LYRIK-BLOG von Matthias Kehle aus diesem Anlass das
                              
                                 "Gedicht des Tages".



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Herzlichen Dank an Herrn Michael Zimmermann!
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"Der Klangstein als Gedächtnis der Erde...." als Podcast zu hören bei SWR 2 .

" Zeitgenossen " , Prof. Klaus Feßmann im Gespräch....

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Werner Dürrson im LYRIK -BLOG von Matthias Kehle

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Spur der Erinnerung

70 Jahre nach den NS-„Euthanasiemorden“
in Grafeneck:

Eine Farbspur als Gedankenstrich zwischen dem Ort der Opfer und dem Ort der Schreibtischtäter

Im Oktober 2009 soll mit einer „Spur der Erinnerung“ in Form einer auf den Boden gemalten violetten Farbspur von Grafeneck zum Innenministerium in Stuttgart an die Beteiligung der öffentlichen Verwaltung als Vertreter des Staates bei den Kranken- und Behindertenmorden erinnert werden.

Es ist dann 70 Jahre her, dass mit der Beschlagnahme des damaligen Behindertenheims Grafeneck der evangelischen Samariterstiftung die Voraussetzungen für die „Vernichtung lebensunwerten Lebens“ geschaffen wurden:

Nach Feststellung des Schwurgerichtes Tübingen wurden von Januar bis Dezember 1940 mindestens 10.654 Menschen ermordet – ein Zivilisationsbruch in Deutschland, der nur den Anfang eines weltweit einzigartigen Rückfalls in die Barbarei markiert.

Vom 13. bis 16. Oktober 2009 werden zahlreiche Hände unterschiedlichster TeilnehmerInnen einen „Gedankenstrich“ von Grafeneck bis Stuttgart malen - und damit unterstreichen, dass alle Menschen das gleiche Recht auf Leben haben

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Leseabend erinnert an Werner Dürrson

RIEDLINGEN (sz) Der Todestag des Dichters Werner Dürrson hat sich am 17. April zum ersten Mal gejährt. Aus diesem Anlass veranstaltet die Werner-Dürrson-Stiftung am Donnerstag, 23. April, von 19 Uhr an in der Ulrich'schen Buchhandlung in Riedlingen einen literarischen Abend.

Dürrson, 1932 geboren, hat in Neufra gelebt. Er zählt zu den bedeutenden

Schriftstellern deutscher Zunge und wurde als Lyriker, Erzähler, Essayist, Aphoristiker und Übersetzer mit vielen Preisen ausgezeichnet.

Bei dem literarischen Abend liest die Lyrikerin und Dürrsons Lebensgefährtin, Eleonore Kokmotou, aus dessen letztem Roman "Lohmann oder die Kunst sich das Leben zu nehmen". Außerdem tragen die besten Lyrikerinnen aus Dürrsons Lyrikseminaren eigene Gedichte und Gedichte von Dürrson.


Schließlich hören die Besucher noch einmal die Stimme des Dichters mit der geheimnisvollen Klangsteinmusik von Klaus Feßmann. Der Abend klingt aus bei einem Glas Wein und einem kleinen Büfett.

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Menschen sind Menschen. Überall. - P.E.N.-Autoren schreiben gegen Gewalt

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Gesprochene Anthologie auf der Burg Meersburg

Sa, 15. November 2008
um 19:30 Uhr
Einlass ab 19.00 Uhr
im Burg-Café auf der Meersburg (Altes Schloss)

Mitglieder der „Meersburger Autorenrunde“ stellen Autorinnen und Autoren vor und lesen aus ihren Werken.
 

Die „Gesprochene Anthologie auf der Meersburg" ist längst zur Tradition geworden, lesen doch bereits zum fünfzehnten Mal Mitglieder der „Meersburger Autorenrunde" aus den Werken von Kolleginnen und Kollegen, die ihnen besonders am Herzen liegen.

In diesem Jahr steht der im Frühjahr d. J. verstorbene Kollege Werner Dürrson, geb. 1932, im Mittelpunkt. Er zählt zu den wichtigsten Schriftstellern deutscher Zunge und wurde als genuiner Lyriker, brillanter Erzähler, Essayist, Aphoristiker und Übersetzer mit vielen Literaturpreisen ausgezeichnet. Eleonore Kokmotou liest aus seinem letzten Roman Lohmann oder die Kunst, sich das Leben zu nehmen und aus seinem Band Ausgewählte Gedichte.

Katrin Seglitz liest Alice Munro
Claudia Scherer liest Hilda Doolittle
Eleonore Kokmoto liest Werner Dürrson
Walter Neumann liest Albert Arnold Scholl
Bruno Epple liest Dino Larese

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Donnerstag, den 06.11.2008


Requiem für einen Literaten:  Werner Dürrson zum Gedächtnis



 
Am 17. April 2008 starb der Dichter Werner Dürrson, mit ihm einer der wichtigsten Schriftsteller deutscher Zunge: genuiner Lyriker, geborener Erzähler, genialer Essayist, gehinderter Dramatiker, romanesker Biograph, ein Aphoristiker zudem von brillanter Schärfe. Über dem Schriftsteller von Weltrang nicht zu vergessen ein bildender Künstler. Auch dieses  Werk verspricht Dauer. "Himmel ringsum": der "Sterngewinn" für einen, dem die Unendlichkeit unendlich plausibler schien als ihr Gegenteil. Schwenningen nimmt Abschied von einem großen Sohn der Stadt, der sich politisch eingebracht und ausgesetzt hat, in Zeiten, "da die Schönen Künste nicht mehr schön sind, sondern Ergebnisse dessen, was man einem antut - und wie man sich wehrt."


Eine deutende Lesung von Michael.J.H. Zimmermann

Kartenreservierung möglich bei Osiander in VS-Schwenningen 


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Donnerstag, 18. September 2008 


veranstaltet das Institut Pierre Werner im Centre
culturel de rencontre Abbaye de Neumünster um 19 :00 Uhr eine

 

« Lesung von Gedichten als Hommage an den Dichter Werner Duerrson ».


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Freitag, 12. September 2008
19.30 Uhr, Mörike-Kabinett
Stuttgarter Literaturszene

„Das Gewicht der Luft – Werner Dürrson“

2008 starb der Schriftsteller und Preisträger des Stuttgarter
Literaturpreises, Werner Dürrson. Noch im Jahr 2007 stellte er seinen
Roman "Lohmann oder Die Kunst sich das Leben zu nehmen" im
r Eintritt ist frei


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Spur der Erinnerung


Südwestpresse Artikel von Michael J.H. Zimmermann